Mittwoch, Mai 22, 2013
   
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Hanf News

Marijuana-Domain kostet 4,2 Mio. Dollar

  Marihuana: Sorgt im Netz für Umsatz (Foto: Wikipedia, cc Michael_W)

Marihuana: Sorgt im Netz für Umsatz 
(Foto: Wikipedia, cc Michael_W)
Cannabis sorgt auch im Internet für riesige Umsätze.
- © SXC

Marijuana-Domain kostet 4,2 Mio. Dollar

Das börsennotierte US-Unternehmen General Cannabis Inc., ein kalifornischer Service-Dienstleister für die medizinische Marihuanaindustrie, hat die Domain Marijuana.com für 4,2 Mio. Dollar erworben.

Die Investition wird sich lohnen: Mit der Plattform WeedMaps, die das Auffinden von Ausgabestellen für medizinisches Marihuana erleichtert, verdiente die Firma bisher schon gutes Geld. “Im deutschsprachigen Raum spielt medizinisches Marihuana derzeit kaum eine wirtschaftliche Rolle. Die Schweiz war allerdings eine Zeit lang ein Exportland für Cannabis”, sagt Georg Wurth vom deutschen Hanfverband gegenüber pressetext.

Eine Mio. Dollar pro Monat

General Cannabis übernimmt marijuana.com ab 2012. Für 4,2 Mio. Dollar erhält das Unternehmen nicht nur die Domain, sondern auch das Forum, das derzeit auf der Seite zu finden ist und etwa 3,5 Mio. Seitenaufrufe verzeichnet. User von WeedMaps sollen ihre Accounts in Zukunft auch zur Anmeldung bei Marijuana.com verwenden können. Durch die Verknüpfung mit dem Such- und Bewertungsportal für Marihuana-Ausgabestellen erhofft sich General Cannabis ähnliche Umsätze. Schon als WeedMaps erstanden wurde setzte die Seite 400.000 Dollar pro Monat um. Mittlerweile ist dieser Betrag auf über eine Mio. gestiegen.

Der gesamte Umsatz der medizinischen Marihuanaindustrie wird auf 45 bis 120 Mrd. Dollar geschätzt. Die Alkohol- und Tabakindustrie bringen es zum Vergleich auf 188 beziehungsweise 75 Mrd. Dollar. “Derzeit erlauben 15 Staaten medizinisches Marihuana, aber nur in zwei oder drei gibt es Ausgabestellen wie in Kalifornien. Dort läuft nach Schätzungen ein Drittel des gesamten Konsums über Rezepte ab. Ärzte werben sogar damit, Bezugsscheine zu verkaufen”, erklärt Wurth.

Schattenwirtschaft

Dass ausgerechnet in den USA, wo das Marihuana-Verbot seinen Ausgang nahm, eine blühende Industrie samt damit einhergehender Liberalisierung rund um das grüne Kraut entstand, liegt neben den wirtschaftlichen Interessen auch an den Konsumraten, die doppelt so hoch sind wie in Deutschland, und an den überfüllten Gefängnissen, in denen viele Marihuana-Dealer einsitzen.

Ein Milliardengeschäft ist Cannabis auch in Europa. “Allein in Deutschland haben 13 Mio. Menschen Erfahrungen mit Marihuana gesammelt. Da werden jedes Jahr einige 100 Tonnen konsumiert. Das ist durchaus ein Wirtschaftsfaktor”, so Wurth. Das medizinische Marihuana, das mittlerweile unter strengen Auflagen auch im deutschsprachigen Raum verschrieben wird, wird zum Großteil in Holland produziert und hat wegen der geringen Menge keine Bedeutung für die Volkswirtschaft.

Quelle: www.pressetext.com und (pte Austria)

 

Review von fast 200 Studien (stand 2011)

In dieser Woche hat die US-Amerikanische Legalize-Organisation NORML die vierte Auflage ihrer Literaturübersicht zu dem therapeutischen Nutzen von Cannabis veröffentlicht. Das Review umfasst nahezu 200 Studien und ist auf dem neusten Stand (2011).

“Emerging Clinical Applications for Cannabis & Cannabinoids: A Review of the Recent Scientific Literature”

In dem jetzt erhältlichen Bericht werden etwa 200 neu veröffentlichte wissenschaftliche Studien über die Sicherheit und Effektivität von Marihuana und seinen Komponenten in der Behandlung und Handhabung von neunzehn Krankheitsbildern besprochen: Alzheimer, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), chronische Schmerzen, Diabetes Mellitus, Dystonie, Fibromyalgie, gastrointestinale Störungen, Gliome und andere Krebs-Arten, Hepatites C, Humane Immundefizienz-Virus (HIV), Inkontinenz, arterielle Hypertonie, Multiresistente Staphyloccus aureus (MRSA), Multiple Sklerose, Osteoporose, rheumatischer Arthritis, Tourette Syndrom, Juckreiz und Atemstillstand im Schlaf.

“Diese Krankheitsbilder wurden in diesem Bericht zusammengestellt, da Patienten desöfteren über ihre Erfahrung mit Cannabis berichten, um diese Krankheiten zu behandeln,” sagte NORML Vizedirektor Paul Armentano, der auch Hauptautor des Berichts ist. “Weiterhin sind viele der Krankheitsbilder in diesen Bericht aufgenommen, da sie durch eine Cannabistherapie besser gehandhabt werden können. In diversen Fällen zeigen vorklinische und klinische Daten, dass Cannabionide das Fortschreiten der Krankheit effektiver stoppt als verfügbare Pharmazeutika.”

Der verbesserte Bericht enthält auch ein neues Kapitel von dem Osteopathen und Spezialisten für medizinisches Cannabis Dr. Dustin Sulak, der das Endocannabinoidsystems hervorhebt und seine Rolle bei der Regulierung der mentalen und physiologischen Gesundheit.

“Um so weiter wir Cannabis und Cannabinoide Erforschen, zeigt sich eine Sache ganz deutlich: ein funktionales Cannabionidsystem ist essentiell für die Gesundheit” schreibt Dr. Sulak. Er fuhr fort: “Von den Anfängen des Embryos an der Wand unserer’ Mutter Gebärmutter, über das Säugen und das Wachsen, das reagieren auf Verletzungen, helfen uns Endocannabionide auf eine sich schnell ändernde und zunehmend gefährlicheren Welt zu überleben. Als ich dies bemerkte, wunderte ich mich: Kann eine Person ihr Cannabioidsystem durch die externe Zufuhr verbessern? Über das Behandeln von Symptomen hinaus, auch über das Heilen hinaus – kann Cannabis und dabei helfen, Krankheiten zu vermeiden und Gesundheit zu stimulieren durch ein uraltes fest in uns allen verdrahtetes System? Ich glaube, die Antwortet lautet Ja.”

Der gesamte Text des Berichts ist auf englischer Sprache online von der NORML Webseite http://www.norml.org/index.cfm?Group_ID=7002 erhältlich. Gedruckte Kopien sind ab sofort käuflich bei NORML zu erwerben.

Für weitere Informationen kannst du Paul Armentano, NORML Vizedirektor kontaktieren: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Für Informationen zu Sammel- oder Großbestellungen nimm bitte Kontakt mit Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. auf.

   

Was kommt nach der Canabispetition 26.01.2011

Hanf aber Fair - Tagesrausch 22.01.2011

Heute erzähle ich euch, wie die Cannabispetition läuft und wie es nach dem Ende der Zeichnungsfrist am 26.01.2011 weitergeht. Einer Anregung aus dem Umfeld der Hanf-Aktivisten folgend habe ich nämlich ein Konzept erarbeitet, mit dem ich die Redaktion der Polittalkshow "Hart aber Fair" davon überzeugen möchte, Cannabis zum Thema zu machen. Wenn ihr wollt, dass die Sendung Wirklichkeit wird, dann sendet eine entsprechende Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. - Am besten sowas wie: "Liebe Redaktion! Ich habe im Internet ein Konzept für eine "Hart aber Fair"-Sendung zum Thema Cannabis gefunden und möchte sie bitten, darüber nachzudenken, dem Vorschlag unter http://usualredant.de/konzept-hart-aber-fair.pdf zu folgen. So eine "Hart aber Fair"-Sendung würde ich gerne sehen! Ich bin mir sicher, dass es vielen anderen Zuschauern ähnlich ginge. Mit freundlichen Grüßen" Mehr Infos zum Konzept und ein Transscript des Beitrags finde ihr auf http://usualredant.de/tagesrausch/2011-01-22-hanf-aber-fair.html Aktuelles zur Petition "Suchtgefahren - Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten" unter http://www.cannabispetition.de Die Idee zur "Hart aber Fair"-Sendung ist von den Hanf-Aktivisten geborgt http://hanf-aktivisten.de/?p=1606 Idee und Produktion: Steffen Geyer http://usualredant.de

Quelle: Hanf aber Fair / Tagesrausch
   

 

Outdoor-Kollektion mit Hanf

Das belgische Outdoorlabel Tribù erweitert seine Kollektion um das Wohn-Programm "Terra". Das Design ist zeitlos, das Material ungewöhnlich.

Foto: Tribu
Mit "Terra" verlagert Tribù das Wohnzimmer nach draußen. Die Kollektion von Loungemöbeln lässt sich beliebig kombinieren, es bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für unterschiedliche Bedürfnisse.
"Terra" kommt als Daybed mit Einsitzer, Sessel, Ecksofa, Zwei- oder Dreisitzer auf den Markt. Die Möbel sind alle von Hand gewebt, zum Einsatz kommt ein ungewöhnliches Material.
Tribù fertigt das Loungeprogramm aus einer Kunststofffaser mit Hanfanteil. Er gibt "Terra" ein natürliches Aussehen und sorgt dafür, dass die Möbel lange leben und sich nicht verfärben. Zudem ist die Faser dadurch extrem witterungsbeständig und kann bedenkenlos auch den Winter draußen überstehen.
Zum Hersteller:

www.tribu.com

   

40 Jahre sind genug - Hanfparade 6.8.2011

Hanfparade - Demonstration für die Legalisierung von Cannabis

Flyer der Hanfparade 2011 mit Logo und Informationen zur Demo

Nach der Parade ist vor der Parade. Die nächste Hanfparade ist bereits angemeldet. Sie findet am 6. August 2011 statt. An diesem Samstag wollen wir ab 13 Uhr mit euch in Berlin unter dem Motto „40 Jahre sind genug – BtMG ade!“ für die Legalisierung von Cannabis als Medizin, Rohstoff und Genussmittel demonstrieren.

Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) hat seit seiner Einführung am 24.12.1971 millionenfaches Leid verursacht. Allein im Jahr 2009 gab es in Deutschland mehr als 150.000 Verfahren gegen Cannabisnutzer. In knapp 80 Prozent der Fälle ging es dabei nur um Konsumentendelikte. Mehr als 10.000 Menschen sind derzeit wegen des risikoarmen Genussmittels Cannabis im Gefängnis. Dieser Wahnsinn muss ein Ende haben!

Wir fordern: Weg mit dem BtMG! Denn das Cannabisverbot verursacht längst mehr Elend, als es ein legaler Hanfmarkt je könnte.

Obwohl mit der Anmeldung der erste Schritt getan wurde, ist es bis zu einer bunten, kraftvollen, politischen Demonstration noch ein weiter Weg. Hilf uns, die Hanfparade zu einem Erfolg zu machen. Hilf uns, Cannabis zu legalisieren!
Unterstütze die größte deutsche Demonstration für die Legalisierung von Hanf als Sponsor, arbeite im OrgaTeam mit oder mache die Hanfparade in deiner Region bekannter.

Wer für ein Ende der Prohibition und des Krieges gegen Drogen ist, wird hiermit aufgerufen, unsere Forderungen zu unterstützen und die größte deutsche Demonstration für die Legalisierung von Cannabis mit seiner Teilnahme zu bereichern.

Forum für Hanfmedizin - Leiden lindern, Ängste abbauen

Logo des Forums für Hanfmedizin

Dass Cannabis eine uralte, nebenwirkungsarme, natürliche Medizin ist, die vielen Menschen helfen könnte, hat sich bis in "bürgerliche Kreise" herumgesprochen. Selbst die in Hanffragen sonst lernresistente Bundesregierung musste angesichts der Entwicklungen in den USA, Portugal und vielen anderen Ländern einräumen, dass Cannabinoide (so heißen die im Hanf enthaltenen Wirkstoffe) bei einem breiten Indikationsspektrum therapeutisch wertvoll sind.

Eine "stinknormale" Medizinalpflanze ist Hanf jedoch trotz eindeutiger wissenschaftlicher Faktenlage und unzähliger lebender Beweise in Form zufriedener Cannabispatienten noch lange nicht. Wer in Deutschland Cannabis als Medizin nutzen will, muss demütigende bürokratische Hürden nehmen und nicht zuletzt das nötige Kleingeld haben.
Das Dogma von der drogenfreien Gesellschaft und die Angst vor einer Verharmlosung des Konsums von Cannabis an sich verhindern eine rationale Bewertung der Möglichkeiten von Hanf als Heilmittel.

Plan des Forums für Hanfmedizin

Die Hanfparade will helfen, Vorurteile gegen Cannabismedizin abzubauen und bietet deshalb ein Forum, das Jedermann die Möglichkeit gibt, mit Patienten, Ärzten und Pharmaunternehmen über Medizinalhanf zu diskutieren. Sie will außerdem den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung der Patienten untereinander fördern.

Das "Forum für Hanfmedizin" ist zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zum Thema. Hier werden Vorträge, Diskussionsrunden und nicht zuletzt eine kleine "Pharmamesse" über die in Deutschland erhältlichen Cannabismedikamente und die aktuelle Forschung informieren.

Vorläufiges Programm

  • 16:30 Uhr Einführung in das Thema "Cannabis als Medizin"
  • 17:30 Uhr Wissenschaftliche Betrachtung "Wie wirkt Cannabismedizin?"
  • 18:30 Uhr Patienten sprechen über ihre Erfahrungen mit Cannabismedizin
  • 19:30 Uhr "Legale Cannabispräparate Für und Wider"
  • 20:30 Uhr Ärzte berichten über ihre Erfahrungen
  • 21:30 Uhr Ende

Ohne die in den vergangenen Jahren zwischen organisierten Cannabispatienten, ihren Ärzten und der Hanfparade gewachsenen engen freundschaftlichen Beziehungen wäre das "Forum für Hanfmedizin" nicht möglich.


   

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